Ihre Anlaufstelle für die Unfallversorgung


Als Durchgangsarzt-Praxis betreuen wir die Folgen Ihres Arbeitsunfalls, Schulunfalls oder Wegeunfalls. Wir leisten die Erstversorgung am Unfalltag und die Weiterbehandlung.

Dr. Lindner ist Durchgangsarzt der Praxis, Dr. Sander ist sein Vertreter.

 

 

Ihr Durchgangsarzt für
Arbeitsunfall · Schulunfall · Kindergartenunfall · Wegeunfall

 

 

Unfallversorgung

Unsere Gemeinschaftspraxis in Troisdorf-Sieglar ist Durchgangsarzt-Praxis, auch kurz D-Arzt-Praxis genannt. Wir haben die Aufgabe, nach einem Arbeitsunfall (oder Schulunfall oder Kindergartenunfall oder einem Unfall in einer vergleichbaren öffentlichen Gemeinschaftseinrichtung) eine medizinische Diagnose zu stellen. Nach der fachärztlichen Erstversorgung erstellen wir den Durchgangsarztbericht für den Unfallversicherungsträger.

Bei einfachen Verletzungen verbleibt der Patient danach in der Behandlung seines Hausarztes. Bei komplexeren Situationen führen wir die Behandlung fort. Falls notwendig, ziehen wir für eine umfassende Durchgangsärztliche Versorgung andere Fachärzte hinzu.

Für die Beteiligung am Durchgangsarztverfahren gelten strenge Anforderungen:

Voraussetzungen sind der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie nach der Facharztprüfung eine weitere einjährige ärztliche Tätigkeit in einer unfallchirurgischen Abteilung eines für schwere Verletzungsarten zugelassenen Krankenhauses.
Unsere Praxis in Troisdorf-Sieglar ist besonders ausgestattet für eine D-Arzt Tätigkeit. Wir verfügen über Eingriffsräume und über ein modernes digitales Röntgensystem sowie moderne Ultraschallgeräte.

Die Praxis ist auch für Liegendkranke durch unseren Aufzug zugänglich.

Weiterhin ist der D-Arzt verpflichtet, mindestens einmal im Jahr eine längere Fortbildung über Unfallthemen zu absolvieren. Hiermit halten wir uns und unsere Praxis, technisch wie medizinisch, auf dem neuesten Stand.

Weiterhin bestehen umfangreiche Dokumentations-, Berichterstattungs- und Begutachtungspflichten. Sämtliche Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik) und Hilfsmittel (z.B. orthopädische Bandagen und Orthesen) werden von Ihrem D-Arzt verordnet.

Den gesamten Vorgang nennt man ein berufsgenossenschaftliches Verfahren.

Wann ist der Patient – statt durch die eigene Krankenversicherung – durch eine gesetzliche Unfallversicherung zu versorgen?

      • Bei Verletzungen auf dem Weg von / zur Schule oder der Arbeit
      • Bei Schulunfällen
      • Bei Arbeitsunfällen *)
      • Bei Unfällen von Helfern im Straßenverkehr
      • Private Pflegepersonen im Rahmen der Pflege
*) Grundsätzlich ist jeder Arbeitnehmer gesetzlich unfallversichert. Selbständige können freiwilliges Mitglied einer Berufsgenossenschaft werden; auch dann sind wir D-Ärzte zuständig.